Rebflächen 1,5 Mio Hektar
35 Millionen Hektoliter Ernte im Schnitt
grösste Weinanbaufläche der Welt
Export nach Deutschland 750.000 Hektoliter
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Spaniens Weingeschichte ist schon sehr alt. Sie beginnt bereits um 1100 vor Christi, als die Phönizier Cadíz gründeten und dort die ersten Weinreben pflanzten, Weinliebende Griechen, Karthager und Römer bezogen ihre Weine aus Spanien. Diese Zeit dauerte allerdings nicht
ewig, denn in der Zeit, als Goten und Mauren das Land beherrschten, sah es mit der Weinproduktion nicht so gut aus, an Export war gar nicht zu denken. Erst mit der Niederlage der Mauren durch die Christen im Jahre 1492 in Granada, begann man wieder, die spanischen Weine zu exportieren. Die
Reblauskatastrophe im Jahre 1900 beendete die Zeit des Spanischen Weines wieder auf lange Zeit. Bis auf den Sherry konnte sich keiner im Ausland halten. Erst seit etwa 30 Jahren fangen die Weine langsam wieder an in Europa Fuss zu fassen. Mit guter Qualität zu niedrigen Preisen
erobern sie nun langsam wieder die Märkte und setzen sich mehr und mehr durch.
Einige Weinkenner wissen es schon jetzt. Der spanische Wein ist der Wein der Zukunft. Von preiswert bis edel alles ist vertreten und die Kontrollen sind streng.
Lange stand sich Spanien beim Verkauf seines Weines selbst im Weg. Man war sich schon untereinander nicht einig, wie hätte man da gemeinsam den Weg für Europa ebnen und an die Weltspitze gelangen können. Dabei behaupten viele Spanier stur und steif, alle amerikanischen
Weine, die jemals ausgezeichnet wurden, stammen aus Spanien. Schliesslich sind die Rebstoecke irgendwann von Siedlern mitgebracht worden und das eben sollen die Spanier gewesen sein.
Sei es wie es sei, heute ist man sich einig, neue Bodegas werden gebaut, alte modernisiert und was noch wichtiger ist, man bemüht sich um Qualität. Auch wenn noch nicht in jeder Weinhandlung zu bekommen, es gibt so ausgezeichnete spanische Tropfen, das man dafür Meilen
gehen/fahren könnte.
Fakt ist, über 1,5 Mio Hektar des spanischen Bodens ist mit Wein bepflanzt. Dabei gedeiht in den verschiedenen Provinzen ganz unterschiedlicher Wein. Die Grösse des Landes und die unterschiedlichen geografischen Formationen machen die verschiedenen Weine möglich.
Wenn man eine grobe Unterteilung vornehmen will, bieten sich drei Regionen an: |
| Norden (Rioja, Navarra, Ribera del Duero, Penedes) warm
Mitte ( Valencia, La Mancha, Valdepeñas, Alicante) - heiss und trocken
Süden (Süden (Jerez, Malaga) - sehr heiss |
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| Weingesetze /1972 wurde das Instituto Nacional de Denomiaciónes de Origen (I.N.D.O.) gegründet. Das Institut überwacht die verschiedenen Denominaciónes de Origen (D.O.) Spaniens. DOCa ist eine neu eingerichtete
Höchstklasse aus dem Jahre 1988. |
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1. DOCa (Denominación de Origen Calificada) - klassische Weine mit Ursprungsbezeichnung, die höchste Stufe. Weine, welche diese Bezeichnung tragen, müssen vom Erzeuger selber abgefüllt worden sein.
2. DO (Denominación de Origen) Das Prädikat für bestimmte Weinanbaugebiete in Spanien, mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung. DO bezeichnete Weine geben aber keine Qualitätsgarantie. Die Bezeichnung ist an die einzelnen produzierenden Gebiete gebunden.
3. Vino de la Tierra (Landwein) Vorgeschrieben sind die Rebsorten, die Herstellungsmethoden sowie der Mindestalkoholgehalt. Die Herkunft muss auf dem Etikette angegeben sein.
4. Vino de Mesa (Tafelwein) auch Vino vorriente oder Vino de pasto genannt. Die einfachsten Weine ohne Anforderungen an die Herstellung oder Herkunft.
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Hier einige Beispiele für Spaniens Provinzen
La Mancha: Ein Plateau in 700m Höhe, es ist nicht nur Don Quijotes Heimat, sondern auch ein ganz hervorragendes Weinbaugebiet. Allein dort gibt es fünfmal so viele Rebgärten wie in Deutschland. Es ist der Wein für den Alltag, der aus der La Macha kommt. Zumeisst
ist es Weisswein, der aufgrund von vorgezogenen Lesen der Airen-Trauben nicht mehr so alkoholhaltig ist. Er erfreut sich allgemeiner Nachfrage und es ist auch festzustellen, dass immer häufiger auch edle Weine aus der Gegend kommen.
Ähnlich sieht es in der Region um Valdepeñas aus.
Aus der Gegend um Valencia stammen meisst tintige, schwere Rotweine, die zum Verschneiden hervorragend geeignet sind. Valencia ist das Weinhandelszentrum der Levante.
In etlichen kleinen Weinprovinzen wehrt man sich mit allem nur möglichen Können, mit Phantasie und Geduld gegen den übermächtigen Ruf des Rioja und des Navarra Weines.
Da wäre Penedes. Hier gibt es hervorragende Weine. Das Gebiet aus dem ursprünglich der Cava (Spanischer Sekt) kommt, hat sich erhoben. Mitbegründer der bereits verstorbene Miguel Torres, Begründer der gleichnamigen Grosskellerei . Spanienreisende werden sicher
schon einen Torres getrunken haben. Torres war finanziell von seinem Vater gut ausgestattet, aber er arbeitete hart. Er liess sich aus Frankreich Cabernet- und Merlot Reben kommen und fertigte daraus den Torres. Es sind keine Franzosen, die dort produziert werden, sondern hervorragende
Spanische Weine, mit völlig eigenem Charakter. Sein Sohn führt die Geschäfte heute mit noch mehr Ergeiz weiter. Torres jun. wiederum baute an den Hängen der Sierra Llacuna in fast 800Meter Höhe rheinischen Riesling an, den er nach seiner deutschen Frau Waltraud benannte. Mit 600
Hektar Reben (mehr als am Mittelrhein) fertigt er keine Massen, aber die Weine sind ordentlich und aus bester Lage.
Am Fluss Duero allein liegen drei kleine Weingebiete. Ribera del Duero (Qualität mit wenig Alkohol), Toro-Gebiet (wohl die schwersten Weine in ganz Spanien) und das Gebiet Rueda (das Gebiet der Weissweinproduktion). Besseren Weisswein findet man in Spanien wohl nur noch in
Galicien im Rías Baixas Gebiet. Es ist wohl der Wein schlechthin zu frisch gefangenem Fisch aus dem Atlantik.
Das Gebiet der kastilischen La Mancha zusammen mit dem Hinterland von Valencia bilden das weltgrösste Weinanbaugebiet. Etwas südlich davon wird um Malaga herum ein süsser Dessertwein hergestellt. Und dann wäre da noch Jerez, das durch seinen Sherry bekannte Gebiet.
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Sherry - Jerez - wird aus den Rebsorten Palomino und Pedro Ximénez gezeugt. Die feinsten Sherrys durchlaufen das Solera-System. Bis zu fünf Fassreihen liegen in den Kellern der Region übereinander. Der fertige Wein wird der untersten Reihe
entnommen, allerdings wird nur ein drittel des Inhaltes abgefüllt. Die Fässer werden dann aus der jeweils darüber liegenden Reihe wieder aufgefüllt. Der Jungwein kommt also in die oberste Reihe. Aus diesem Grund fehlen beim Sherry auch die Jahrgänge auf den Etiketten. Der Beste ist
allgemein der Fino (wobei das natürlich Geschmackssache ist). Er ist hell und trocken. Der Alkoholgehalt liegt um die 15-17 Grad.
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- Rioja
(45.000 Hektar / Ernte 1,7 Mio Hektoliter / ca.200 Bodegas)
- Navarra
( 16.000 Hektar / Ernte 500.000 Hektoliter / ca. 50 Bodegas)
- Ribera del Duero ( 8.000 Hektar 7 Ernte180.000 Hektoliter /ca.80 Bodegas)
- Ribeiro ,
- Valdeorras
- Rueda
- Borja
- Méntrida
- Cariñena
- Tarragona
- Penedes
- Alella
- Huelva
- Málaga
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- La Mancha
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