Was ist ganz allgemein bei der Wohnungssuche oder der Haussuche in Spanien zu
beachten? Hier möchte ich nicht auf die Tücken des Marktes eingehen, sondern
auf die Immobilientypen, die Verbarbeitung und Qualität. Was ist anders und was
sollte man wissen. Auch hier wieder der Hinweis, es handelt sich um meine
persönlichen Erfahrungen, Eindrücke und Erkenntnisse der letzten Jahre.
Was für Haustypen gibt es??
Bezeichnet werden die Häuser in Deutschland ganz allgemein mit Reihenhaus,
Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder Mehrfamilienhaus. Natürlich gibt es dann
auch noch die Wohnblocks.
In Spanien sieht das alles etwas anders aus. Fangen wir mit der Finka an
(Finca) - landläufig stellt sich der Deutsche darunter ein altes
(möglichst gaaanz altes) Haus oder Gehöft aus Naturstein vor. Dem ist nicht
ganz so. Eine Finca ist eigentlich ein ländlicher Besitz, manchmal mit,
manchmal ohne Häuschen. Wobei dieses Häuschen im Normalfall nicht zum
wirklichen Wohnen taugt. Entweder nicht mehr oder es war nie wirklich dafür
vorgesehen. Oft fehlt Wasser und Stromanschluss von Baugenehmigungen oder
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Wohnbescheinigungen braucht man in ländlichen Gegenden oft nicht anfangen. Wenn
natürlich in einer deutschsprachigen Zeitschrift eine restaurierte 200Jahre
alte Natursteinfinka (z.B. für 250- 500.000 Euro) angeboten wird, dann kommt es schon
mit der Vorstellung eines Deutschen hin. Dann haben wir das was wir uns
vorstellen - vermutlich nur nicht zu dem Preis. |

- Was der Deutsche gern unter Finka versteht - Beispiel
für über 500.000 Euro web
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Dann gibt es in Spanien die Stadthäuser. Stadthäuser befinden sich
in Zentrum der Stadt, sie wurden/werden direkt aneinander gebaut und verbergen
ihre Schätze im Inneren. Von aussen oft unscheinbar, wenn nicht sogar
hässlich, von innen oft ein Traum, den man sich so nicht vorstellen konnte.
Stadthäuser sind im Normalfall zwei oder drei Etagen hoch, oft besitzen sie
einen mehr oder weniger kleinen Patio (Hof in den die Sonne einfallen kann). Traditionelle
Stadthäuser haben fast nie eine Garage, manchmal allerdings Dachterrassen.
| Sie
haben den Vorteil, dass man keinen Garten pflegen muss, aber trotzdem ein
eigenständiges Haus bewohnt. Manchmal gibt es auch hinten einen überschaubaren
Garten, mit viel Glück ist es dort sogar möglich einen Pool einzubauen. Beim Einzug sollte man darauf achten, dass das
Mauerwerk nicht feucht ist, wie viel Strom anliegt und ob noch Wasser aus der
Leitung kommt. Alles andere hängt vom Geldbeutel, dem Geschmack und dem
handwerklichen Geschick ab. |
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Die neuere Variante der Stadthäuser sind sogenannte Adosados. Dabei
handelt es sich eigentlich auch um Stadthäuser, nur der moderneren Art. Oft
sind diese etwas am Rande der Stadt angesiedelt und grenzen oft auch nahtlos an
die alten traditionellen Häuser. Der Vorteil der Adosados, es gibt fast immer
eine Garage. Diese nimmt oft das gesamte untere Stockwerk ein. Darüber sind
dann im Normalfall noch zwei Wohnetagen gebaut. Man sollte also gut zu Fuss
sein. Je nach Baujahr und Architekt verfügen Adosados über kleine eigene
Innenhöfe (Patio) oder einen Gemeinschaftshof (manchmal mit Pool). Fast immer
handelt es sich um
| Gemeinschaften. Die Häuser sind zwar einzeln verkauft, aber
trotzdem ist man (gesetzlich) aneinander gebunden. Es gibt Vorschriften, was an
der Fassade verändert werden darf, bei Gemeinschaftshof oder -pool existieren
Vorschiften über die Nutzung usw. Aber man kann durchaus damit Leben. Es gibt
Kontakt zu den Nachbarn, aber jeder wohnt in seinem eigenen Haus. |

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Demnächst folgen noch einige Beispielbilder und weitere Erläuterungen zum
Thema Chalet, Villa, Casa, Casita, Casa del Campo,...

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