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| | Die spanische Küche lässt sich eigentlich auf den ersten Blick charakterisieren, sie beruht auf Knoblauch und Olivenöl. Sie ist eine Mittelmeerküche, die sich durch diese beiden Bestandteile, die ihre Rezepte und ihre
Geschmacksrichtungen bestimmen, leicht identifizieren lässt. Diese Eigenart hat die Spanische Küche mit den anderen Mittelmeerküchen gemein und ist tief in den Gewohnheiten des Volkes verwurzelt.
In Spanien wird der Reisende kulinarische Gewohnheiten und Einstellungen kennen lernen, die in den verschiedenen Regionen stark voneinander abweichen. Schon die Einstellung zu den verschiedenen Essensarten sind stark voneinander zu unterscheiden. Zur Beschreibung der
spanischen Küche wird häufig eine Gliederung benutzt, nach der Spanien sich in sechs konventionelle kulinarische Zonen aufteilt. Nordspanien ist danach das Gebiet der Sossen. In Richtung auf die Pyrenäen schliesst sich die Region der chilindrones an, wobei es sich um eine
charakteristische Zugabe zu vielen Gerichten dieses Gebietes handelt. Die Zone der Kasserollen umfasst zu einem grossen Teil Katalonien. An der gesamten spanischen Ostküste, der Levante, erstreckt sich das Land der Reisgerichte. Frittüren sind besonders häufig in Andalusien
und die Landesmitte ist den Braten vorbehalten.
Dieses Schema ist zwar nützlich, aber sehr vereinfacht. Kein Spanier wird sich mit seiner Hausküche in dieses Raster einordnen lassen wollen.
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Berühmt und schmeckt trotzdem??
| | Verschiedene Gerichte wie die paella und die fabada sind international berühmt geworden, andere wie gazpacho und tortilla de patatas (Kartoffelomelett) haben ganz einfach das Glück, dass sie allgemein den Geschmack der Menschen treffen.
Aber es gibt typische, über das ganze Land verteilte Speisen, die man durchaus als Nationalgericht bezeichnen kann, da sie für alle Landesteile charakteristisch sind, auch wenn sie etwas abgeändert werden. Die Rede ist von cocido, der in Galicien pote, in Nordspanien olla
und in Katalonien escudella heisst.
Die Grundvariante dieser Gerichte besteht aus folgenden Hauptzutaten:
- Fleisch
- Hülsenfrüchte
- Gemüse (je nachdem, was in der Gegend wächst)
Diese Bestandteile werden zusammen gekocht und dann zu drei Gerichten verarbeitet. Als Vorspeise gibt es die Brühe, dann die Hülsenfrüchte und das Gemüse und zum Schluss das Fleisch. Natürlich wird das Ganze ordentlich gewürzt. Die Spanier lieben an ihrer Küche dass
sie Sabor (Geschmack) hat, im Gegensatz zu vielen anderen Küchen. Man bereitet die Bestandteile gemeinsam zu, um somit den einzelnen Zutaten einen ausdrucksvolleren Geschmack zu geben.
Rezept: Kartoffelomelett
Besonderheiten der Regionen
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Der Norden Spaniens
| Galicien, Asturien, das Baskenland und Kantabrien bilden nach dem traditionellen Schema der spanischen Gastronomie die Zone der Sossen. In Wirklichkeit ist der gemeinsame Nenner die Qualität und die Menge. Auf den
Speisekarten dominieren die Fische sowie die Krusten- und Schalentiere des Kantabrischen Meeres in Rezepten, nach denen der ausgezeichnete Rohstoff auf raffinierte einfache Weise angerichtet wird. Allerdings ist auch das Fleisch aus dieser Gegend ganz ausgezeichnet. Hier gibt es
ausgedehnte Weiden und immergrüne Wälder, wie sonst nirgendwo im Land. Gern werden in den schmackhaften Eintöpfen Trockenbohnen verwendet.
Zu den Speisen werden leichte, milde Weine getrunken, die ganz anders schmecken als die des Binnenlandes. Besonders beliebt und bekannt ist die sidra, der Apfelwein.
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