Che Guevara
| Was hat Che Guevara mit Spanien zu tun. Man sieht ihn auf
T-Shirts, auf Fahnen im Stadion oder bei Demonstrationen, sein Name ist
auf Mauer gesprüht und doch ist er doch eigentlich gar kein Spanier.
Ernesto Che Guevara - genannt "Che" ist jedem
Spanier ein Begriff, auch wenn man Jugendliche vergeblich nach Details
befragt. |
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Der Sohn der Urenkelin des letzten spanischen Vizekönigs von
Peru -und hier haben wir doch schon eine Verbindugn nach Spanien- kam 1928
in Rosario/Argentinien zur Welt. Während des spanischen Bürgerkrieges
verkehrte eine Vielzahl von Exil-Spaniern im Hause seiner Eltern. Che
Guevara erlebte den Aufstieg des Juan Domingo Peron und den gelebten
Missbrauch durch Politiker und Militärs dieser Region hautnah. Das Elend
der Menschen im gesamten Land bestärkte ihn, gegen die bestehenden
Machtverhältnisse aufzubegehren.
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1953 ging er nach Guatemala, wo ein Umsturz im Gange
war
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1956 lernte er Fidel Castro kennen und unterstützte
ihn dabei, die Macht in Kuba zu erkämpfen
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1959 zog er gemeinsam mit Castro in Havanna ein und
wurde Präsident der Nationalbank und später Industrieminister.
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1965 wurde Che nach dem Scheitern der
Industrialisierung abgesetzt und bildete mit Castros Unterstützung
eine Guerilla-Truppe
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1967 wurde er in Bolivien entdeckt und nach kurzem
Verhör erschossen.
Che war also weder Spanier, noch war er in Spanien aktiv.
Er steht dem spanischen Volk sicher aufgrund seiner Vorfahren nahe, aber
auch aufgrund der Sprache, schliesslich wird in all seinen Gebieten, in
denen er aktiv war spanisch gesprochen.
Mehr zum Thema findet man auch unter: www.elchevive.org
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Themen Spanischer Tradition
Autorin: Kathrin Enke
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