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Das Beste Essen Spaniens, Kultur und Kust
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Einwohner: ca. 552.000 | |
Bilbao oder auch Bilbo wie es im baskischen heisst ist
unbedingt eine Reise wert. Wenn Sie jemanden fragen, der diese Stadt vor
1995 gesehen hat, dann glauben Sie seiner Beschreibung einfach nicht,
sondern nehmen ihn gleich noch mit zu einem Besuch - vorausgesetzt Sie mögen
den Menschen. Bilbao war ca 1990 am Ende. Eine
Industriestadt mit Hafen und ohne Aufträge. Es war nicht nur schmutzig,
sondern auch grauenvoll da zu Leben. Keine Arbeit, kein Geld - die Stadt und
die Menschen am Abgrund. Aber Bilbao hat einen Wandel vollzogen, der kaum zu
glauben ist. Jeder, aber auch jeder, der moderne Kunst mag sollte unbedingt
dahin fahren. Jeder und zwar wirklich jeder, der gutes Essen liebt muss in
diese Stadt. Und jeder der allgemein eine schöne, saubere Stadt mit tollem
Essen und vielen guten Eindrücken erleben möchte, kann sich völlig
bedenkenlos für Bilbao entscheiden.
Für mich persönlich war es eine Besonderheit, dass egal an welchem Punkt man
sich in Bilbao befand, man konnte in alle Richtungen grüne Hügel sehen. Bilbao ist
ähnlich wie Dresden, in einem Flusstal gelegen, nur dass es dort wirklich grün
ringsrum ist und das Tal enger wirkt. Da ich aus dem trockenen Südspanien komme, war
das ein wirklicher Augenschmaus.
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Sehenswertes: | |
Guggenheimmuseum -
Das Guggenheim Museum in Bilbao (baskisch: Bilbo)
zählt zu den bekanntesten und sehenswertesten modernen Bauwerken von Spanien
und Europa, man untertreibt ganz sicher auch nicht, wenn man es zu den
sehenswertesten Gebäuden der Welt zählt. Erbaut wurde
es zwischen 1991 und 1997. Wer mehr über das Gebäude und den Architekten
wissen möchte, kann sich hier informieren:
Guggenheim |
Stadtrundfahrt Wie
bei vielen grossen Städten, wird auch in Bilbao eine Stadtrundfahrt
angeboten. Zum Preis von 22 Euro kann man den Bus den ganzen Tag über nutzen
und ein- und aussteigen, wo man gerade mag. Natürlich fährt der Bus auch am
Museum vorbei, dafür sollte man aber eigentlich schon einen Extratag
einlegen - etwas vergleichbares gibt es wohl kaum in näherer Umgebung
anzusehen. Hier wird man spätestens dann auch mit einem Stadtplan
ausgerüstet
Einkaufen - Für den Touristen
ist das gar kein Problem. Ein riessiges neues Einkaufzentrum beherbergt alle
Marken mit Rang und Namen unter einem Dach. Das Zentrum findet man sehr zentral
in unmittelbarer Nähe zum Museum. Bars und Schnellrestaurants gibt es hier im
Überfluss, wobei die kulinarischen Köstlichkeiten dann doch eher in den
kleineren Restaurants auf der Strasse zu suchen und zu finden sind.
Stadtpark -
auch den gibt es hier und entgegen den Gepflogenheiten der Südspanier,
kann man hier nicht nur flanieren, sondern auch seinen vierbeinigen
Begleiter mitbringen. Der Hundetreffpunkt im Stadtzentrum. Wir hatten
unseren Berner Sennenhund dabei und haben auch ganz in der Nähe ein
wunderbares Hotel gefunden, welches uns mit samt Hund aufgenommen hat. (ABBA
Park - Hotel - sehr empfehlenswert) |
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Geschichte/Lage/Klima -
Bilbao wurde am 15. Juni 1300 gegründet. Vorher war es eine
römische Siedlung. Durch die Stadt zieht sich der Fluss Nervion am Golf von
Biscaya. Das Klima wird im wesentlichen vom Atlantic beeinflusst. Dadurch ist es
im Sommer nicht zu heiss (im Schnitt 20ºC) und im Winter nicht zu kalt (Schnitt
8ºC). Allerdings regnet es hin und wieder. Ein leichter Nieselregen ist hier
nicht ungewöhnlich. Bilbao kann eine der besten Lebensbedingungen überhaupt
vorweisen. Es liegt am Meer, hat ein hervorragendes Verkehrssystem (Busse,
Strassenbahn, Metro, Schwebebahn). Gesundes Klima, allerdings sehr hohe
Immobilienpreise. Die Stadt ist auffallend sauber
Künstler
Viele Künstler durften sich in den vergangenen Jahren hier
verewigen. Nicht nur Gerhy, der asl Architekt massgeblich für das
Guggenheimmuseum verantwortlich ist. Sir Norman Foster hat die Eingänge zur
Metro entworfen. Der in Spanien überaus populäre Architekt Calatrava (entwarf
u.a. die Stadt der Künste in Valencia), hat nicht nur eine Brücke sondern auch
den Flughafen von Bilbao in beeindruckender moderner Form erschaffen. Derzeit
sind verschiedene japanische Architekten an verschiedenen Baustellen beschäftigt.
Die Stadt ist modern und einfach schön anzusehen.
Essen:
In kaum einer anderen Stadt wird man im Hotel bei der Suche nach
einem passenden Restaurant die Antwort bekommen, dass man in jedes Restaurant
gehen kann. Hier ist man überzeugt, es gibt das beste Essen und ein schlechtes
Lokal kann einfach nicht existieren. Tapas heissen hier übrigens Pinchos und
sind von einer solchen Vielfalt, dass man kaum aufhören kann, diese in sich
hineinzustopfen. Zugegeben, ein Weinglas ist in südlicheren Regionen deutlich
voller, aber die Qualität ist auch hier überzeugend. Die Menschen sind nett und
zuvorkommend und ausgesprochen gastfreundlich.
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Sprache:
Baskisch !?
Wir haben es wohl alle schon gehört, Basiksich ist nicht nur
eine eigene Sprache, sonder auch mit keiner anderen uns bekannten Sprache
verwandt. Wir wissen, nicht zuletzt durch die ETA, das die Basken ihre
Unabhänigkeit seit Jahren einfordern. Es soll Eigenarten geben, dass Basken sich
weigern den spanischen Ausweis anzuerkennen oder die spansiche Sprache sprechen.
Viele andere Geschichten sind auch noch im Umlauf. Wir haben uns anfänglich
nicht getraut nach dem Weg zu fragen, da wir des baskischen nicht mächtig sind -
allerdings haben wir nach eingien Tagen feststellen können, dass die meissten
Einheimischen diese Sprache ebenfalls nicht beherrschen. Hier wird deutlich zu
viel Negatives in das Volk und die Region hineininterpretiert. Auf dem Land mag
es etwas anders sein, aber in Bilbao kommt man ganz wunderbar mit dem
klasssichen Spanisch durch. Wir haben keine auffälligen Menschen gesehen, die
einen gefährlichen Eindruck machten. Die Baskische Fahne wehte an der
Parteizentrale und am Rathaus (dort sollte sie auch wehen drürfen). Also keine
Angst vor diesem Volk - freundlicher sind wir kaum woanders aufgenommen worden.
Übrigens haben wir deutlich mehr Engländer als Deutsche getroffen und diese
scheinen nicht ansatzweise über baskische oder spanische Sprachgewohnheiten
nachzudenken. Sie bestellen die erwünschten Speisen und Getränke schlicht in
englisch und sind äusserst verwundert, wenn sie nicht verstanden werden.
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