Spaniens heimliche Hauptstadt
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Einwohner: 2,83 Mio (Stadt-1,5 Mio Umgebung-1,3 Mio) |
| Auch wenn Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, ihre Bedeutung etwas verloren hat wenn man es im europäischen Massstab sieht, so kämpft sie aber ständig um den ersten Rang im Lande. Zeugen der Vergangenheit gibt es auch jetzt
noch, aber abgesehen davon spielen die Katalanen eine wesentliche Rolle in der Ökonomie des Landes.
Wer die Stadt längere Zeit nicht besucht hat wird sie kaum wiedererkennen. Unaufhörlich sind scheinbar alle Bewohner daran beteiligt ihre Stadt weiterzuentwickeln, bis sie mit Paris, New York und London mithalten kann. Und man tut etwas dafür. Olympiade, Weltausstellung
usw. einzig die Fussballer tanzen derzeit etwas aus der Reihe, aber wer will es ihnen verübeln - bei dem Geld.
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Vieles ist umstritten, wie die neue Gestaltung des Hafens, wurden dort doch alle alten und traditionellen Bebauungen gegen neue und moderne ausgetauscht. Aber wenn man mit alt und traditionell einige Romantiker anlocken kann, so kommen doch jetzt die wichtigen
Besucher. Nicht die, die auf einem einsamen Steg bei einer selbst mitgebrachten Flasche Rotwein den Sonnenuntergang geniesen wollen, sondern die, die sich mit dem Taxi in ein schönes Restaurante in's Hafenviertel chauffieren lassen. So hat Alles sein Für und Wider.
| Die Reize, die die Stadt ausmachten werden zwar in vielen Bereichen verdrängt, aber auch traditionelles wird erhalten, wie z.B. das mittelalterliche Barri Gòtic um die Kathedrale , die Ramblas, jede Menge Museen und Jugendstilhäuser, die einem aus dem Staunen nicht mehr
herauskommen lassen.
Wer sich Barcelona ansehen will, sollte entweder eine Stadtrundfahrt buchen, oder einen Taxifahrer bezahlen. Das eigene Auto wenn möglich in einer Hotelgarage stehen lassen, ansonsten gilt, alles raus, incl. Radio. Am besten noch das Handschuhfach offen lassen und wenn
möglich die Kofferraumabdeckung entfernen.
In der Stadt bewegt man sich am effektivsten mit der Metro. Zugegeben im Bus ist die Sicht ein klein wenig esser als im Untergrund der Metro, aber dafür ist die Geschwindigkeit ein wesentlicher Unterschied.
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Sehenswertes: | | Ramblas - verbindet die Plaça Catalunya mit der Kolumbussäule am Hafen. Es drängen sich die Geschäfte nur so aneinander. Dem staunenden Besucher sei geraten, seine sieben Sachen fest im Griff zu haben, denn wo Gedränge
ist, sind die Taschendiebe meist nicht weit. Mit 1200m Länge sind sie wohl nicht nur jedem Spanier bekannt. Hier lebt die Stadt, von Musikern, über Wahrsager bis hin zu Feuerschluckern trifft man hier wohl jeden Tag zu jeder Zeit alles an. |
Barri Gòtic - das mittelalterliche Herz Barcelonas, was sich um die Kathedrale erstreckt. Sollte man in jedem Fall gesehen haben. Einfach nur bummeln und geniessen.
Barri Xinés - das Rotlichtviertel mit allem was dazugehört. Tagsüber durchaus sehenswert, nacht´s nur mit Vorsicht zu geniessen. Allerdings täuscht der Name etwas, das Viertel hat nichts mit einem Chinesischen Viertel gemein.
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Die Kathedrale - Catedral de Santa Eulalia (La Seu) gebaut von 1298 bis 1448, die Fassade brauchte sogar noch länger. Der Bau ist dreischiffig, mit Kreuzgang, tollem Garten mit Palmen und Brunnen. Innen dezent und dennoch prächtig. In der Krypta sollen sich
die Gebeine der hl.,Eulàlia befinden.
Öffnungszeiten: 8.15-13.15 und 16-19.30 Uhr Es wird darum gebeten, dass die Touristen den Sonntag respektieren und an den anderen Tagen besichtigen. |
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Parc de la Ciutadella - ein Platz mit Geschichte. Aber auch die Weltausstellung von 1988 fand hier statt. Es gibt auch einen Zoo und Museen.
Der Markt
Durch einen Jugendstil-Stahlbogen mit gelben und blauen Glasornamenten betritt man die Boquería an der berühmten Flaniermeile von Barcelona, der "Rambla". Ein perfekt arrangiertes Stillleben aus exotischen Früchten und Gemüse zieht das Auge in seinen Bann. Der
mit einer Stahlkonstruktion überdachte Markt, der eigentlich "Sant Josep" heißt, wurde jüngst völlig renoviert und ist nicht eben billig. Wer sich hier im Zentrum von der "Joyería" verführen lässt, zahlt leicht fünfmal so viel wie in den hinteren Reihen. Der Weg
dorthin führt vorbei an appetitanregenden Oliven und zerlegten Fischen, Hühnerfüßen, Tierhirn, Serrano-Schinken und Manchego-Käse. Und um das visuelle Spektakel zu verdauen, trinkt man zum Abschluss einen trockenen Sherry bei Seòor Pinotxo in dessen gleichnamigem Bar-Stand, links vor
dem Ausgang in Richtung Rambla.
Und immer wieder Gaudi:
Antonio Gaudi 1852-1926. Sohn eines Schmiedes, gewann mit Abschluss seines Architekurstudiums einen Wettbewerb in dessen Folge er Strassenlaternen am Plaça Reial gestaltete. In den folgenden Jahren lebte und arbeitete er in Barcelona. eine Reihe von Gebäuden sind
unverkennbar ihm zuzuschreiben. Die weichen, fliessenden Formen lassen seine Handschrift leicht erkennen. Als wichtigstes Bauwerk gilt die Kirche Sagrada Familia - leider blieb das Werk unvollendet. Gaudi wurde 1926 von einer Strassenbahn überfahren.
Aquarium
am Hafen - L'Aquarium Barcelona
| Wenn man schon in Barcelona ist, mitten
in der Stadt, von den Ramblas in Richtung Mittelmeer geht und das Wasser
vor sich hat, warum sollte man dann nicht auch noch das Aquarium
besichtigen. Zugegeben, inzwischen gibt es diese wundervollen
Unterwassermuseen in vielen Städten, aber wenn diese Unterwasserwelt,
von der wir so wenig wissen direkt im Mittelmeer besuchen können, dann
ist das doch schon wieder etwas Besonderes.
website zum Aquarium in Barcelona:
www.aquariumbcn.com/
Adresse: Moll d'Espanya del Port Vell
08039 Barcelona
Tel: 932217474
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Geöffnet ist der Park von 9-21 Uhr.
- Erwachsene 15 €,
- Kinder 4-12 Jahre 10,50€
- Rentner über 60 12,50€
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mehr zu Gaudi finden sie
HIER
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Umgebung von Barcelona:
| | das Kloster von Montserrat bei Barcelona (ist das bedeutendste Wallfahrtsziel Kataloniens). Wohl eines der beeindruckendsten und sehenswertesten Klöster überhaupt, liegt es in einer Höhe von 725 Metern in einer Felsspalte eines über
1200 Meter hohen Bergmassives. Eine Übernachtung ist in der Umgebung möglich, jedoch empfiehlt sich im Sommer eine Reservierung. Bei Besuch des Klosters bitte auf die entsprechende Kleidung achten (keine Shorts oder zu aufreizende Kleidung/Frauen wenn möglich einfachen, normalen Rock)
Penedès - das bedeutendste Weinbaugebiet Kataloniens. Von hier kommt er - der Cava - der katalanische Sekt.
Wenn man von Barcelona aus südlich weiterfährt (Richtung Costa Blanca) -
gewinnt man einen Eindruck der Flächen, ein Abstecher von der Autobahn würde
lohnen.
mehr Ausflugstipps finden Sie
HIER
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