|
60 km nördlich von Barcelona wird die Küste wieder schöner. Die Industriegebiete weichen der Natur und man wird automatisch in Urlaubsstimmung versetzt. Hier beginnt oder endet (je nachdem von welcher Seite man es sieht) die Costa Brava. Sie reicht mit Ihren schroffen
Klippen, wunderschönen Ausblicken, dem tiefblauen Meer bis an die französische Küste. Im Gegensatz zu den südlicheren Küsten Spaniens sind ist hier ein teil bewaldet, was besonders im Sommer für angenehmen Schatten sorgt.
Als in den 60er Jahre der erste Ansturm in Form von Massentourismus diese Küste erreichte, stiegen nicht nur die Preise, sondern es entstanden auch die ersten Betonwüsten. Zugebaute Orte, in denen damals leider nur sehr wenig Wert auf Qualität dafür aber um so mehr Wert
auf Quantität gelegt wurde. Aber, keiner bracht sich zu beschweren, diese Fehler wurden damals gemacht und werden heute auf andere Weise wiederholt. Und das nicht nur in Spanien.
Lloret de Mar, wer kennt es nicht. Touristen ohne Ende, aber mit viel Spass und spanischer Unverbissenheit. Ein guter Ausgangsort für Ausflüge, der richtige Ort für Strand-Disco-Strand-Urlaub, aber klein romantisches kleines spanisches Fischerdorf. Unterkünfte
für den Sommer müssen lang vorher gebucht werden, ansonsten besteht keine Chance auf ein Bett, an ein Zimmer oder eine Wohnung gar nicht zu denken.
Laut Auskunft der Taxizentrale kostet die Fahrt
von Barcelona aus 98 Euro. Da sich auch die Preise in Spanien ständig erhöhen,
sollte das nur als Richtwert dienen.
Ganz anders dagegen die ehemalige römische Siedlung Tossa de Mar, mit ihrer Vielzahl von Baudenkmälern, engen Gassen, weissen Häusern, den Blumenkästen und ihren vielen kleine Strassenrestaurants. Das Leben der Stadt beginnt abends, wenn man in die Lokal geht.
Trotz einiger Hotelburgen, ist dieser Ort in jedem Fall zu empfehlen.
|