| Südlich von Barcelona erstrecken sich die langgestreckten Buchten mit dem goldgelben Sand, nachdem die Costa Dorada ihren Namen hat. Dabei handelt es sich um die südlichste Insel Kataloniens. Sie unterscheidet sich landschaftlich deutlich von
der nahe gelegenen Costa Brava. Der Anlaufpunkt für Ausländer ist hier ganz klar Sitges, die anderen Ortschaften werden fast ausnahmslos von den Einheimischen besucht. In Sitges, was 35km südwestlich von Barcelona liegt, geht besonders nachts die Post ab, da tobt das pure Leben.
Also wenn jemand Lust auf Menschen, Leben, Spass, gute Laune, Meer, Disco und alles andere was zu einem ausgelassenen Urlaub hat, dann findet er hier alles dazu. Wer dagegen den etwas ruhigeren Ort zum erholen sucht, sollte sich besser einen anderen Urlaubsort suchen. Was vor Jahren noch
der Urlaubssitz der Schönen und Reichen von Barcelona war, entwickelte sich schon unter der Francozeit in den Sechzigern zum Treffpunkt der Jungend und der Homosexuellen. Das Publikum kann gemischter nicht sein. Vom Künstler über Intellektuelle bis hin zu ausgerasteten Spassvögeln ist
alles vertreten. Besonders im Februar beim stattfindenden Karneval ist hier die Hölle los.
Die Stadt an sich hat immerhin 12.000 Einwohner. Sie ist kaum von Touristenburgen verbaut und jederzeit besuchenswert. Die Gassen zwischen den weissen Häusern laden zum bummeln ein. Im Sommer und da ganz speziell an den Wochenenden platzt die Stadt aus allen Nähten. Die
Strände sind genauso überfüllt wie die Gassen, Gaststätten, Bars und Cafés. Aber alle die zu dieser Zeit nach Sitges fahren, wollen genau das erleben und fühlen sich wohl.
| Was in Spanien nicht unbedingt der Normalfall ist, wird hier als Selbstverständlichkeit angesehen. Es gibt FKK-Strände und es gibt einen eigenen Strand exklusiv für Homosexuelle.
Die Möglichkeiten im Sommer zu Übernachten sind ohne vorherige Buchung sehr begrenzt, wenn nicht sogar unmöglich. Es gibt schlicht keine
Chance auf ein Bett. Also bitte Vorsorge treffen. |  |
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