| die Strafmasse sind seit
2004 erhöht wurden das durchaus beachtenswert. Sicher sieht man immer wieder spanische Mofafahrer links und rechts an den Autos vorbeifahren und das ohne
Helm, sie fahren bei rot und parken restlos falsch, haben Auspuffanlagen für die es noch nie eine Erlaubnis gegeben hat und dennoch, sollten Sie von der Polizei gestoppt werden droht Ärger und das nicht zu knapp:
Leichte Verstösse
geahndet mit Strafen bis 90 Euro
- Kinder unter zwölf Jahren dürfen nicht auf Motorrädern oder Mopeds mitgenommen werden
- Parken länger als 2 min auf dem Zebrastreifen oder in Behindertenzonen
- Fahren ohne Reflektoren oder angemessener Beleuchtung (Zweiräder) bei Dunkelheit
- Radfahren ohne Helm auf Landstrasse
- nicht Mitführen von Leuchtjache oder 2 Warndreiecken
- Personen unter 1.50m die keine Sitzhilfe im Auto verwenden
- Telefonieren mit dem Handy (nur Freisprechanlagen sind erlaubt)
Schwere Verstösse
geahndet mit 90 - 300 Euro und vorübergehendem Entzug der Fahrerlaubnis bis zu drei Monaten dazu zählen unter anderem:
- Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit um 50%
- Missachtung der Vorfahrt
- falsches Überholen
- falscher Richtungswechsel
- Parken an gefährlichen Stellen
- Aus dem Fenster werfen von Gegenständen, die Feuer verursachen können
Sehr schwere Verstösse
geahndet mit Strafen zwischen 300-600 Euro sowie der Entzug der Fahrerlaubnis zwischen drei und sechs Monaten
- Überschreiten dre vorgeschriebenen Geschwindigkeit um 50% (bei max.Begrenzung über 30km/h)
- Verweigerung der Alkohol oder Drogenkontrolle
- Fahren unter Alkohol oder Drogen
- Fahren auf der entgegengesetzten Fahrspur
- Nichteinhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten
- Überladung des Fahrzeuges um mehr als 50%
- Wettfahrten oder sonstige nicht genehmigte Wettbewerbe
Auch sollte man wissen, das die Strafen erheblich geringer ausfallen können, wenn man das Geld sofort zahlen kann/will oder wenn man freiwillig an Nachschulungen teilnimmt - kommt für Ausländer wohl eher weniger in Frage.
Die Polizei hat das Recht Fahrzeuge zu beschlagnahmen. Unter anderem, wenn gegen die Lärmvorschriften verstossen wird, oder wenn die Abgasvorschriften nicht eingehalten werden. Als Ausländer emfpiehlt es sich nach Möglichkeite das Geld bereit zu haben, oder aber zumindest
das Geld für Taxi und Telefon bei sich zu haben.
Parken/Falschparken
speziell in den engen Gassen ist es üblich das es Parkverbotsschilder gibt, die nach Tagen zeitlich begrenzt sind. Wenn also zwischen dem 1. und 15. auf der Strassenseite parken erlaubt ist, sollte man nicht über nacht dort stehen, denn sonst ist das Auto evtl. am
kommenden Tag nicht mehr da.
Sollten Festlichkeiten stattfinden und vorübergehend ein parkverbot stattfinden, man aber gerade dort parken, dann wird das Auto schlicht an eine andere Stelle geschleppt. Wer sein Auto wiederfinden will muss an die Stelle gehen, wo sein Auto abgestellt war, dort kleben
dann gewöhnlich Zettel auf dem Bürgersteig mit der Autonummer, einer Telefonnummer und der Strasse, wo das Auto jetzt steht. Unter der Telefonnummer kann man sich die Strasse beschreiben lassen, wenn man sich nicht auskennt, allerdings nur in spanischer Sprache.
Knöllchen müssen gezahlt werden, wenn das Auto (auch Mietwagen) im gleichen Ort gemeldet ist , wo der Verstoss stattfand, ansonsten kann man versuchen sich darum zu drücken. Deswegen werden Ausländer auch gern sofort abgeschleppt.
Strafzettel europaweit
Brüssel: Die Justiz- und Innenminister der EU haben eine Richtlinie verabschiedet, zur gegenseitigen Ahndung von Verbrechen und Vergehen. Insgesamt umfasst sie 39 Delikte. Unter anderm werden Verkehrsstrafzettel über mehr als 70 Euros automatisch
gegenseitig anerkannt udn europaweit eingetrieben. Sündern bleibt allerdings eine gewisse Galgenfrist. Erfahrungsgemäss dauert es im Schnitt zwei Jahre, bis alle EU Länder eine neue Richtlinie auch ratifiziert haben. Beginnen soll der "Ärger" 2004.
Ab Sommer 2005 wird, nach Aussagen des
spanischen Innenministers, José Antonio Alonso, ein Punktesystem für
Fehlverhalten im Straßenverkehr eingeführt. Trunkenheit am Steuer oder Fahren
in verkehrter Richtung gehören zu den Verstößen, die am meisten geahndet
werden. Bei mehr als 12 Strafpunkten für Fahrer, die ihren Führerschein länger
als drei Jahre besitzen, oder acht Punkten, bei Fahranfängern mit weniger als
drei Jahren Fahrerlaubnis, droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Laut Aussagen von
Alonso, erlebt Spanien ein tägliches Drama im Straßenverkehr, rund 5.400
Menschen kommen jährlich bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die neue Regelung
soll helfen, die Unfallziffern zu verringern. |