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| Auch Navarra hat eine lange Weintradition, schon zu Römerzeiten wurde hier Wein produziert, wie eine antike Kellerei beweist, die schon vor rund 2000 Jahren eine Kapazität von 75000 Litern erreichte.Im frühen Mittelalter konzentrierte sich die
Produktion auf die Klöster, |
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die entlang des Jacobsweges entstanden. Die Pilger aus ganz Europa trugen den Ruf des Weines aus Navarra in die ganze Welt.
Unsaubere Weine allerdings, waren für die Gegend keine Seltenheit Speziell beim hier produzierten Rosé. Die Trauben wurden zu stark gepresst und die Keller waren aufgrund der hohen Aussentemperatur zu warm. Heute wird der Most nur noch aus dem Druck der oben liegenden
Trauben erzeugt, was zu einer leuchtenden Farbe und Aromen von Himbeer bis Erdbeer führt.
Obwohl Navarra direkt an Rioja grenzt, produzieren die Spanier hier einen eigenständigen Wein. Schon in der Geschichte hat das Volk dieser Gegend immer seine Weine getrunken und sich damit auch durchgesetzt. Das Königreich Navarra wurde erst 1861 ausgerufen und die
Hauptstadt Pamplona ist wohl heute jedem ein Begriff, wenn auch nicht des Weines wegen, dann zumindest des Stiertreibens wegen. Geographisch betrachtet liegt die Navarra südlich der Pyrenäen. Das Klima ist lauwarm und feucht im Norden und unterliegt den Mittelmeereinflüssen im Süden.
Die Böden reichen von kalkhaltig über Sandstein bis zu eisenhaltigem Lehmboden. Produziert wird überwiegend in Kooperativen (95%) aber die Qualitätsweine stammen meisst aus den privaten Produktionen.
 | Rebsorten: Garnacha, Tempranillo, Graciano und Mazuela für Rot und Rosé. Für Weissweine Viura und Malvasia. |
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Das Spanische Witschaftsblatt "Marco Real" hat errechnet, das jährlich 25-30 Millionen Mark in der Navarra investiert werden. Das Weinland wird im Verhältnis billig und grossflächig erworben. Die Verkehrsanbindungen sind hervorragend, die Technik oft sehr
modern, denn lange Zeit wurde nichts investiert, so dass man nun wohl auf dem neuesten Stand ist. Die Keller müssen gekühlt werden.
Bei der Ernte kommt es oft auf den Tag, machmal sogar auf Stunden an. Wird nur etwas zu früh gelesen, dann ist der Wein spáter dünn und sauer, verpasst der Winzer den besten Zeitpunkt, hat er am Ende einen zu dicken, faden Stoff.
Die Rebfläche beträgt 16000 hektar die Ernte im Schnitt 500000 Hektoliter


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